Hoch hinaus – Der Alpinzone auf der Spur

Experten erforschen die Flora und Fauna des Biosphärenparks Nockberge

Zum zweiten Mal wurde der Biosphärenpark Nockberge für 24h zum Erkundungsgebiet für Experten der Biologie, die begleitet von begeisterten Laien die Artenvielfalt rund um den Königstuhl erkundeten. Im Rahmen des GEO-Tags der Artenvielfalt, der seit 1999 alljährlich vom GEO-Magazin aufgerufen wird, fanden sich am 21. und 22. Juli 2017 50 Botaniker, Pilzforscher und Zoologen aus ganz Österreich zu dieser größten europäischen Feldforschungsaktion ein. Dietmar Rossmann, Geschäftsführer der Biosphärenparkverwaltung Nockberge: „Wir sind sehr stolz beim 2. Geo-Tag der Artenvielfalt mehr als 50 Teilnehmer begrüßen zu dürfen. Vor allem ist uns das gegenseitige Verständnis von Grundbesitzer und Forscher sehr wichtig, was auch von allen Beteiligten befürwortet und respektiert wurde.“
Ausgestattet mit Plänen, Listen und Verpflegung machten sich die Forscher auf, im Umkreis von Heiligenbach- und Zechneralm, sowie der Gipfelregion von Eisentalhöhe, Seenock und Königstuhl alle Tier- und Pflanzenarten zu dokumentieren. Unter dem Motto „Hoch hinaus- Der Alpinzone auf der Spur“ standen vor allem die Lebensräume der Gipfelregion im Fokus des Forschungsinteresses.
Experten zeigten sich zufrieden mit ihren Funden
Spezialisierte Expertenteams erforschten das reichhaltige Vorkommen von Gefäßpflanzen, Moosen, Flechten, Pilzen, Lurchen, Spinnentieren und vor allem Insekten, die im Rahmen des Insektencamps der Österreichischen Entomologischen Gesellschaft genau unter die Lupe genommen wurden. Interessierte Laien nutzen die Chance, um die Expertenteams zu begleiteten und erfuhren so in kurzer Zeit wohl mehr über die Flora und Fauna der Region, als in einschlägiger Fachlektüre zu finden wäre.
Was lebt und gedeiht also in der Gipfelregion? Mandalena Topalović von der Biosphärenparkverwaltung Nockberge: „Laut einer ersten Hochrechnung wurden innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters nahezu 1000 Arten festgestellt, darunter auch seltene Arten wie die Nordfledermaus.“ Die Pilzkundler entdeckten beispielsweise 67 verschiedene Pilzarten.
Auf weitere Geo-Tage
Für das Gelingen dieses Feldforschungstages sorgte neben dem perfekten Wetter die hohe Motivation der ehrenamtlichen ForscherInnen, die gute Zusammenarbeit des Organisationsteams und der Ranger sowie die herausragende Unterbringung und kulinarische Verpflegung im Familienhotel Berghof in Innerkrems. Ein großer Dank von der Biosphärenparkverwaltung Nockberge gilt an die Grundbesitzer und Partnern, wie auch den ehrenamtlichen Forschern. Der allgemeine Tenor aller Beteiligten war die Neugierde auf weitere Bereiche des Biosphärenparks. Dort soll es bei zwei weiteren GEO-Tagen der Artenvielfalt Gelegenheit zum Forschen geben.  

 
Für Fragen und Interviews (auch vor Ort) stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung!


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Bilder können honorarfrei verwendet werden.


Kontakt:
Mandalena Topalović
Kärntner Biosphärenparkfonds Nockberge
9565 Ebene Reichenau 117
04275/ 665 - 17
mandalena.topalovic@ktn.gv.at
www.biosphaerenparknockberge.at

Freundliche Grüße,
Team der Biosphärenparkverwaltung Nockberge & Organisationsteam

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