Steinhuhn
Alectoris graeca
Das Steinhuhn erreicht in den Alpen seine nördliche Verbreitungsgrenze. Im Nockgebiet bewohnt es steile, felsige, südseitige Hänge mit lichter oder fehlender Bewaldung. Es ist ein Standvogel, sucht aber bei hohen Schneelagen auch tiefer gelegene Regionen auf. Steinhühner ernähren sich vor allem von Blüten, Samen und Früchten, aber auch von Insekten, Spinnen und Schnecken. Die Nester liegen auf dem Boden und sind durch die Vegetation meist gut getarnt. Nach 25-tägiger Brutzeit werden die Jungen bereits wenige Stunden nach dem Schlüpfen von der Mutter aus dem Nest weggelockt. Die stärkste Gefährdung droht den Tieren durch Lebensraumverlust, z. B. durch Skigebiete und Tourismus oder auch, wenn sich durch Aufgabe der Bergmahd die Waldgrenze weiter nach oben verschiebt.
Wussten Sie, dass das Chukarhuhn dem Steinhuhn sehr ähnlich ist? Sein natürliches Verbreitungsgebiet schließt sich südöstlich an das des Steinhuhns an. Das Chukarhuhn ist in unseren Breiten öfter als Gefangenschaftsflüchtling zu finden.













