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Brot, Butter, Käse

Brot, Butter, Käse
Brot, Butter, Käse

Selbstgebackenes Brot zeichnet jeden Bauernhof aus. Früher wie heute ist das Brotbacken eine aufwändige Arbeit mit langer Vorbereitung: Im Frühjahr Säen und Eggen auf den steilen Äckern, im Spätsommer das Schneiden von Gerste, Roggen, Hafer und Weizen und im Winter das Dreschen des Getreides. Alle 3 bis 4 Wochen wiederholte sich das Brotbacken. Um zwei Uhr in der Früh ging es vom Teig zubereiten übers Kneten, Ofen anheizen zum Backen, bis das frische Brot als Sinnbild der harten Bergbauernarbeit fertig war. Butter wird in einem Holzfass durch Rotation von der Buttermilch getrennt. Danach wird sie noch ausgewaschen und kann in Modellformen (Buttermodel) mit Muster portioniert werden. Eine Besonderheit der Nockberge ist die gefüllte Butter zur Osterzeit. Mohn, Rosinen, Nüsse, Zucker und Rum werden vermischt, in Butter gefüllt und in die Buttermodel (Butterform) gepresst. An der Butter werden kunstvolle Ostermotive sichtbar, die durch aufwendige Schnitzereien an den Butterformen gestaltet wurden.

Die Produktion von Käse erfordert viele Arbeitsschritte und große Sorgfalt. Spezielle Käsesorten in den Nockbergen sind der Glundener Käse, der Sauerkäse, Harber Käse, Käsekugeln und Vollmilch-Frischkäse mit verschiedenen Kräutern.

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