/ Natur und Kultur / Kulturraum / Sagen / Das Gespenst der Winterbrentlerin

Das Gespenst der Winterbrentlerin...

Winterbrentlerin
Winterbrentlerin

...und der Ursprung des Almabtriebes

In den vielen Sennhütten in den Kärntner Nockbergen wohnten während der Sommermonate zahlreiche Sennerinnen. Aber auch im Winter standen diese Hütten nicht leer. Wenn die Sennerin im Herbst die Hütte gesäubert hatte, zog dort die Winterbrentlerin ein. Jenes kleine Almgespenst glich einer schmutzigen kleinen Hexe. Wenn die Sennerin der Winterbrentlerin einen kleinen Vorrat an Milch, Brot, Butter, Käse und Salz überließ, half sie den Rindern im nächsten Sommer wieder über glitschige Steine und tückische Wurzeln. Schon einige BewohnerInnen unserer Bergdörfer sollen der Winterbrentlerin begegnet sein. Einmal schenkte eine Sennerin auf der Flattnitz einem Kinde das Leben. Weil sie es aber vor den Bauersleuten verbergen wollte, ließ sie es auf der Hütte zurück und stellte zur Vorsorge genügend Milch, Butter, Käse, Mehl und Salz in die Speisekammer. Während der Wintermonate pflegte die Winterbrentlerin das Kind und als die Sennerin im Sommer wieder auf die Hütte kam, lief es ihr bereits entgegen.

 

Veranstaltungen im Biosphärenpark Nockberge
Sommerprogramm 2013
Tourenkarte der Region Nockberge
Infos zu Biosphärenpark Nockberge
Erlebniswege Innerkrems Turracher Höhe  Nockberge
Giro dei Parchi
Silva Magica


Sommer 2017
Kärnten