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Eberesche

Eberesche
Eberesche

Sorbus aucuparia

Als Baum oder Strauch erscheint die Eberesche. Das «Eber» steht hier für unecht oder falsch. Aus 11 bis 15 Fiederchen setzt sich ein Laubblatt zusammen. Die leuchtend roten kugeligen Früchte fallen im Herbst besonders auf. Sie können bis weit in den Winter hinein am Baum bleiben und sind für viele Vogelarten, besonders aber für Drosseln und Seidenschwänze, eine begehrte Nahrung.

Als einziger Laubbaum dringt die Eberesche bis zur Waldgrenze vor. Das tief­wur­zeln­de Pioniergehölz findet sich in Laub- und Nadelwäldern, auf Waldschlägen und wird gerne als Zier- bzw. Obstbaum gepflanzt. Die Vitamin C reichen Beerenfrüchte werden mancherorts zur Schnapserzeugung verwendet. Das mittelharte und schön gemaserte Holz wird zu Drechsel- und Schnitzarbeiten, sowie als Tischlerholz verwendet.

Blütezeit: Mai/Juni, Fruchtreife: August bis Oktober

Wussten Sie, dass die Eberesche ihren Zweitnamen «Vogelbeere» zu Recht trägt? Mehr als 60 Vogelarten schätzen die roten Früchte dieses Baumes sehr!

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