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Grauerle

Grauerle
Grauerle

Alnus incana

Ein mehrstämmiger, bis zu 25 m hoher Baum oder Strauch. Die Laubblätter wachsen wechselständig, sind zugespitzt und ihr Rand ist doppelt gesägt. Die männlichen und weiblichen Blüten sind zu sehr unterschiedlich großen Kätzchen zusammengefasst und blühen bereits vor der Laubentfaltung. Grauerlen sind in der Nähe von Gewässern zu finden: an Bächen in den Tälern, in Auwäldern und an feuchten Hängen.

Sie säumen sämtliche Alpenflüsse, vor allem dort wo das Flussbett schon weitgehend gefestigt ist. In ihrem Unterwuchs ist eine reiche und oftmals üppige Vegetation von großblättrigen, krautigen Pflanzen entwickelt. Die Grauerle kann in Symbiose mit Wurzelbakterien Luftstickstoff binden und diesen dem Naturkreislauf zuführen. Daher findet man im Unterwuchs von Grauerlen auch zahlreiche Stickstoff liebende Arten.

Blütezeit: März/April, Fruchtreife: September/Oktober

Wussten Sie, dass die Grauerle wegen ihrer Eigenschaft als Pioniergehölz oft zur Hangsicherung bei Bergrutschungen angepflanzt wird?

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