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Alpen-Ampfer

Alpen-Ampfer
Alpen-Ampfer

Rumex alpinus

Blütezeit: Juni - August

Der Alpen-Ampfer ist eine ausgesprochen stickstoffliebende Pflanze und gilt als Düngeranzeiger. Im Gebirge ist die Pflanze häufig rund um Almhütten und in der Nähe von Viehtränken zu finden. Diese Pflanze verträgt die durch das Vieh verursachte hohe Stickstoffzufuhr der Mist- und Lägerflora besonders gut. Er kann nach Ende der Almwirtschaft Jahrzehnte, manchmal sogar Jahrhunderte weiterbestehen, wenn von der ursprünglichen Almhütte kaum noch sichtbare Überreste existieren.

Aufgrund des hohen Gehalts an Oxalsäure wird der Alpen-Ampfer vom Vieh nicht gerne gefressen. Diese Pflanze verdorrt auch nicht so rasch wie andere, sodass sie bei der Heumahd störend ist. Ihre Samen können bis zu 13 Jahre keimfähig bleiben. Der Alpen-Ampfer gilt daher als lästiges und schwer auszurottendes Weideunkraut.

Wussten Sie, dass die Blätter des Alpen-Ampfers früher gekocht und wie Sauerkraut eingemacht wurden? So lieferten sie ein wertvolles und eiweißreiches Schweinefutter. In der Volksmedizin wurde der Wurzelstock, ähnlich wie Rhabarber, als Abführmittel genutzt. Daher wird der Alpen-Ampfer auch als Bergrhabarber, wegen seines Standortes aber auch als Sauplotsch'n bezeichnet.

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