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Alpen-Brandlattich

Alpen-Brandlattich
Alpen-Brandlattich

Homogyne alpina

Der Alpen-Brandlattich – auch Grüner Alpenlattich genannt – ist eine ausdauernde Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10 bis 40 cm erreicht. Der Stängel ist aufrecht, einköpfig und häufig rotbraun. Er ist silbrig-wollig behaart und weist meist zwei kleine Schuppenblätter auf. Die Blätter sind lang gestielt, lederig – derb und glänzend dunkelgrün. Die Köpfchen haben einen Durchmesser bis 25 mm. Die Blüten sind rötlich und länger als die Blütenhülle. Die Zipfel weisen eine purpurne Farbe auf. Blütezeit ist von Mai bis August. Der Alpen-Brandlattich kommt in Höhenlagen von 500 bis 3000 m vor. Diese Art wächst auf feuchten, moosigen Böden in Nadelwäldern, Gebüschen und Zwergstrauchheiden. Sie ist verbreitet zu finden.

Ein naher Verwandter ist der kalkliebende Zweifarbige Alpenlattich, der sich durch die zweifarbigen Blätter unterscheidet (Oberseite dunkelgrün, Unterseite grau bis weiß). Selbst wenn die beiden einander so ähnlichen Arten gelegentlich nebeneinander wachsen, kommt es nur ganz selten zu einer Bastardierung.

Wussten Sie, dass, die unscheinbare Pflanze von der modernen Alpwirtschaft als Unkraut betrachtet wird, weil ihre kleinen ledrigen Blätter nur geringen Ertrag und wenig Futterwert besitzen? Früher glaubte man jedoch, dass sie ein Stimulans beinhalten, das die Milchleistung steigere und die Milchqualität erhöhe, worauf der Volksname „Rahmplätschen“ noch hindeutet.

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