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Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut
Blauer Eisenhut

Aconitum napellus

Der Blaue Eisenhut weist eine Vielzahl anderer gebräuchlicher Namen auf, wie z.B. Mönchs-, Fischer- und Reiterkappe, Gift- und Sturmhut; Venuswagen und –kutsche oder Würgling und Ziegentod. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 50 bis 150 cm. Die Blätter sind dunkelgrün, handförmig und fünf- bis siebenfach geteilt. Der Blaue Eisenhut treibt sechs bis neun dunkelblaue Blüten, die in endständigen Trauben auftreten. Der Blaue Eisenhut ist in mehreren Sorten als Zierpflanze in Gärten weit verbreitet. Die Wildform kommt an Bachufern, auf feuchten Wiesen und Wäldern vor – bevorzugt auf kalkhaltigen Böden. Wie alle Eisenhut-Arten ist auch der Blaue Eisenhut eine geschützte Art.

Beim Umgang mit der Pflanze und deren Wurzelknollen ist große Vorsicht geboten, denn der Blaue Eisenhut ist die giftigste Pflanze Mitteleuropas. Das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein, was zu Hautentzündungen und schweren Vergiftungen führen kann.

Da bereits geringste Mengen (2 g der Wurzel) tödlich sind, wird die Pflanze in der Volksmedizin nicht verwendet.

Wussten Sie, dass der Pflanzensaft als Pfeilgift eingesetzt wurde? Hauptsächlich bei der Jagd auf Bären und Elefanten.

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