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Quell-Steinbrech

Quell-Steinbrech
Quell-Steinbrech

Saxifraga aizoides

Der Quell-Steinbrech  gehört zur Gattung der Steinbrech und ist auch als Fetthennen oder Bach-Steinbrech bekannt welches seine Vorliebe für einen feuchten Standort kennzeichnet. Seltener wird diese Art auch als Bewimperter Steinbrech genannt. Weiters verweist der Name (aizoides = immer lebend) auf die immergrünen Blätter. Die Wuchshöhe beträgt 5 bis 20 Zentimeter. Die meist dunkelgrünen, oft rot überlaufenen Blätter werden 10 bis 25 Millimeter lang und sind recht fleischig (Fetthennen). Die Kronblätter sind gelb bis dunkelorange, selten sind sie auch dunkelrot mit dunkleren Punkten. Die Blüten des Quell-Steinbrechs werden neben Zweiflüglern auch von Ameisen besucht.

Der Quell-Steinbrech bevorzugt Quellflure aber auch Schutt (Gletschermoränen) und Fels (feucht) zwischen 600 und 3.100 m.

Die Samen bleiben drei Wochen schwimmfähig und erklären somit das häufige Herabsteigen an Flüssen bis weit unterhalb des eigentlichen Verbreitungsgebietes. In Nordeuropa wächst er auch auf Meeresspiegelniveau.

Wussten Sie, dass in Niederösterreich und Tirol die Einheimischen den Quell-Steinbrech auch „Gamswurz“ nennen? So wie viele andere Pflanzen, die gerne von Gämsen gefressen werden. In einigen Landstrichen Tirols wird auch der Name «Warzenkraut» verwendet, da es zum Entfernen von Warzen genutzt wurde.

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