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Rosarotes Läusekraut

Rosarotes Läusekraut
Rosarotes Läusekraut

Pedicularis rosea

Das Rosarote Läusekraut gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse. Die Pflanze ist 3 bis 15 Zentimeter hoch, unten kahl, oben lang weißhaarig und besitzt 0 bis 3 Blätter. Die Blätter sind dicklich und länglich-lanzettlich. Laubblätter sind meist rotbraun. Die Blumenkrone ist rosarot – daher auch der Name.

Die Blume wächst auf Gesteinsfluren, Alpenmatten, Polsterseggenfluren. Sie kommt mäßig häufig von etwa 1.600 bis 2.700 m vor. Da alle Läusekräuter Halbschmarotzer sind, können sie auch auf trockenen Standorten gedeihen, obwohl sie selbst keinen Verdunstungsschutz entwickelt haben. Einmal abgepflückt, verwelken Läusekräuter schnell. Alpine Arten des Läusekrautes sind völlig an Hummeln als Bestäuber angepasst.

Der Verzehr soll Darmentzündungen und Blutharnen verursachen. Daher sind sie als Heilpflanzen ungeeignet.

Wussten Sie, dass Läusekrautpflanzen brennend scharf schmecken und unangenehm riechen? Daher werden sie vom Weidevieh gemieden. Alle Teile der Pflanzen, vor allem die Samen, sind durch Aucubin giftig.

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