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Wiesenklee

Wiesenklee
Wiesenklee

Trifolium pratense

Blütezeit: Mai - Oktober

Der Wiesenklee ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 - 60 cm erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Er gehört zu den Tiefwurzlern - er wurzelt bis 2 m tief.

Man findet den Wiesenklee in Fettwiesen, auf Feldern und in lichten Wäldern und wird auch als Kulturpflanze angebaut. Die Pflanze bevorzugt frische, nährstoffreiche, tiefgründige Ton- und Lehmböden und ist kalk- und sulfatliebend. Er wächst kollin bis alpin, in den Zentralalpen steigt er bis 2600 m hoch.

Die Keimblätter des Wiesenklees führen Tag- und Nachbewegungen aus, indem sie sich nachts zusammenlegen. Die Fiedern der Laubblätter schwingen im Dunkeln in einem ca. dreistündigen Rhythmus. Seine Blüten sind nektarführende Schmetterlingsblumen mit Klappmechanismus.

Wussten Sie, dass die Blüten des Wiesenklees meist durch langrüsselige Hummeln bestäubt werden? Der Nektar befindet sich nämlich am Grund einer 9 - 10 mm langen Röhre. Die Honigbiene (Rüssellänge 6 - 6,5 mm) kann nur die Pollen sammeln.

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