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Wimper-Steinbrech

Wimper-Steinbrech
Wimper-Steinbrech

Saxifraga blepharophylla

Das Laubblatt ist spatelförmig, an der Spitze abgerundet oder gestutzt und mit einem, meist unauffälligem, weißlich (nicht kalkigem Punkt). Der Laubblattrand ist auffallend lang bewimpert – daher auch der Name. 

Der Wimpern – Steinbrech ist kalkmeidend und kommt in Felsspalten, auf Felswänden, auf Graten und im Geröll in Höhenlagen von 1.800 – 3.500 m vor.

Dieser polsterbildende Steinbrech hat seinen Verbreitungsschwerpunkt in den Zentralalpen, besonders in den Niederen und östlichen Hohen Tauern und gehört hier in den Nockbergen zu den großen botanischen Seltenheiten.

Wussten Sie, dass der botanische Gattungsname Saxifraga von saxum = Stein und frangere = brechen abgeleitet ist? Eine Namensdeutung ist die Tatsache, dass nach der Signaturenlehre die Pflanzen als Heilmittel gegen Nieren- und Gallenstein genutzt wurde. Andere, ähnliche Namendeutung: Steinbrech bezieht sich ursprünglich auf den Knöllchen – Steinbrech, dessen Kraut und Blüten sowie die kleinen, harten Brutzwiebel als Heilmittel gegen Blasensteine verwendet wurden.

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