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Scheuchzers Wollgras

Scheuchzers Wollgras
Scheuchzers Wollgras

Eriophorum scheuchzeri

Scheuchzers Wollgras bildet oft dichte, ausgedehnte Bestände an Ufern hochalpiner Seen und im Schlamm kleiner Tümpel. Nach dem Verblühen wachsen die unscheinbar grünen Blütenblätter zu langen, schneeweißen Haaren aus, an denen die Früchtchen hängen. Die Fruchthaare wurden früher von Bergbauern zum Füllen von Pölstern oder ähnlich wie Watte zur Wundbehandlung verwendet. Aus dem Fasertorf der Blattscheiden wurde Fließpapier gewonnen. Das Wollgras ist auf nährstoffarmen Boden angewiesen und durch Düngung im Rückgang begriffen. 

Blütezeit: Juni bis September

Wussten Sie, dass der Name auf den Naturforscher Johann Jakob Scheuchzer zurück geht?

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