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Gämsheide

Gämsheide
Gämsheide

Loiseleuria procumbens

Die Gämsheide ist gegen Wind und Frost sehr widerstandsfähig. Ihr Blütenaufbau ist einfach, die kleinen wintergrünen ledrigen Blätter sind am Rande eingerollt, um nicht zu viel Wasser zu verdunsten und anfallendes Schmelzwasser aufzunehmen. In den Nockbergen lebt die Gämsheide auf windausgesetzten Rücken, Kuppen und Satteln zwischen 2.000 und 2.350 m Seehöhe. Die Pflanzen bilden ganze Teppiche auf Hängen mit geringer Neigung und Hügeln aus Torfmoos. Gämsheideflächen sind oft auch im Winter schneefrei. Im Gämsheideteppich finden sich gerne Alpen-Rauschbeeren und Preiselbeeren.

Blütezeit: Juni/Juli, Fruchtreife: September/Oktober

Wussten Sie, dass die Gämsheide in den Alpen ein Eiszeitrelikt und eine wichtige Rohhumus bildende Pionierpflanze auf Schuttflächen ist?

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