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Tannenhäher

Nucifraga caryocatactes

Der Tannenhäher ist mit seiner braunen Grundfärbung, der weißen Sprenkelung und der weißen Schwanzkante unverkennbar. Er lebt in Berg- und Nadelwäldern bis zur oberen Waldgrenze, in den Nockbergen vor allem aber im Bereich von Zirben­be­ständen. Er ist grundsätzlich Allesfresser, bei uns überwiegt jedoch die Pflanzen­nahrung, vor allem Zirbennüsse werden bevorzugt und in großen Mengen auch als Wintervorrat angelegt. Mit Hilfe seines guten Gedächtnisses findet er fast alle  Ver­stecke  im Winter wieder, aus vergessenen Samen können wieder junge Zirben wachsen. Aus drei bis vier Eiern schlüpfen nach der Brutzeit von 18 Tagen die Jungen. Nachdem sie mit 24 Tagen das Nest verlassen, bleiben sie noch längere Zeit in Nestnähe.

Wussten Sie, dass der Tannenhäher die Hasel- oder Zirbennüsse im Kehlsack zu seinen Verstecken transportiert? Ein Tier kann pro Jahr mehrere tausend Verstecke mit einer Summe von 30.000 bis 100.000 Samen anlegen!

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