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Waldkauz

Waldkauz
Waldkauz

Strix aluco

Ein großer Kopf mit schwarzbraunen Augen und ein gedrungener Körper kenn­zeichnen den Waldkauz. Federohren, wie z. B. der Uhu oder die Waldohreule, besitzt er nicht.

Er bewohnt sehr unterschiedliche Lebensräume. Im Gebirge findet man die Tiere hauptsächlich auf südseitigen, früh schneefrei werdenden Hängen. Er jagt vor allem Mäuse, Ratten und andere Kleinsäuger sowie Vögel und Frösche. Die Beute wird nahezu geräuschlos angeflogen und durch den wuchtigen Aufprall, starkes Zupacken der Krallen und einen Biss in den Nacken überwältigt. Der Waldkauz brütet in alten Baumhöhlen, nutzt aber auch Dachböden, Kirchtürme oder Nistkästen. Die Nester werden aggressiv verteidigt. Die Jungen verlassen das Nest noch bevor sie flügge werden, die Eltern füttern sie in Nestnähe weiter.

Wussten Sie, dass die Stimme des Waldkauz-Männchens, ein heulendes «huuuu – hu-hu-hu» vor allem in der Balzzeit im späten Winter oder zeitigen Frühjahr zu hören ist?

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