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Infoabend Radenthein

Bürgermeister Martin Hipp / Radenthein
Ing. Dietmar Rossmann / Nationalparkverwaltung
Franz Weissmann / Diskussionsleiter
Faninger Stefan / Projektmanagement Lungau
Mag. Dr. Michael Jungmeier / Alpen-Adria-Universität
Dr. Doris Pokorny / Biosphärenreservat Rhön
LH-Stv. Ing. Kurt Scheuch / Nationalparkreferent

Am 22.10.2012 fand im Rathaussaal Radenthein ein Fachsymposium zur Zukunft des Biosphärenparks Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge statt. Bei Impulsreferaten und anschließender Diskussionsrunde wurden die Möglichkeiten für erfolgreiche Entwicklung des Biosphärenparks thematisiert.

Jeder Stuhl war mit interessierten Besucherinnen und Besuchern besetzt, denen die fachkundigen Vortragenden Rede und Antwort standen. Ing. Dietmar Rossmann (Nationalparkverwaltung Nockberge), Stefan Fanninger (Projektmanagement Lungau), Mag. Dr. Michael Jungmeier (Alpen-Adria-Universität), Dr. Doris Pokorny (Biosphärenreservat Rhön) sowie LH-Stv. Ing. Kurt Scheuch (Nationalparkreferent) luden am 22.10.2012 zu einem spannenden Abend zum Thema „Synergien, Chancen und Perspektiven des Biosphärenparks Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge“.

Ein intensiver Weg

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Radenthein, Martin Hipp, eröffnete Ing. Dietmar Rossman mit seiner Zusammenfassung des Weges vom Nationalpark Nockberge zum Biosphärenpark. Er erinnerte an die intensive und oft beschwerliche Arbeitszeit und unterstrich die wichtigsten Punkte für die Zukunft: „Der Biosphärenpark ist Impulsgeber für diverse Projekte, trägt zur nachweisbaren Verbesserung von Landschaft, Natur und Umwelt bei und hebt Qualität sowie Regionalität.“ Diesen Fakten kann sich auch Stefan Fanninger anschließen, wobei er noch erwähnte, dass in der Philosophie eines Biosphärenparks „der Mensch im Mittelpunkt“ steht. Mag. Dr. Michael Jungmeier referierte, dass Wissen der wichtigste Rohstoff des 21. Jahrhunderts ist und auch im Biosphärenpark wichtig ist: „Wir können dadurch Systeme verstehen, Menschen inspirieren, Modelle entwickeln und Nachhaltigkeit leben.“ Ein Modell, an dem man sich orientieren kann, ist das Biosphärenreservat Rhön in Deutschland. Dr. Doris Pokorny schilderte die Zusammenarbeit von drei Bundesländern, verwies aber auf deren Eigenständigkeit: „Es ist essentiell, die regionale Identität zu fördern und die Stärken der einzelnen Gebiete zu erkennen.“ 

Juwel für Kärnten

Besonders stolz über die Ernennung zum Biosphärenpark Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge zeigte sich Ing. Kurt Scheuch. In seiner Funktion als Nationalparkreferent sprach er sich klar für die Zukunft des Biosphärenparks aus. Sein nächster Schritt wird der Beschluss einer Verordnung sein, damit im Land Verantwortung gegenüber der Natur gezeigt wird. Für Ing. Kurt Scheuch ist es eine Herzensangelegenheit und er betonte die Chancen für Kärnten und Österreich. Speziell die Kinder sind ihm ein großes Anliegen, um gemeinsam ein Bewusstsein für die Natur zu schaffen: „Mit dem einzigartigen Konzept einer Biosphärenparkschule nehmen wir in Europa eine Vorreiterrolle ein. Wir können Kindern Wissen vermitteln sowie Qualitäten aufzeigen. Wissen ist etwas Menschliches und lebt vom Austausch. Daher ist es so wichtig, gemeinsam weitere Schritte nach vorne zu gehen.“

Gut ausdiskutiert

Bei einer abschließenden Podiumsdiskussion stellten sich die Vortragenden allen Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörern. Nach intensiven Gesprächen fand der Abend bei einem gemeinsamen Getränk seinen erfolgreichen Ausklang. 

Veranstaltungen im Biosphärenpark Nockberge
Sommerprogramm 2013
Tourenkarte der Region Nockberge
Infos zu Biosphärenpark Nockberge
Erlebniswege Innerkrems Turracher Höhe  Nockberge
Giro dei Parchi
Silva Magica


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