Biosphärenpark Uni-Tag 2020

 

 Los!

„GEH’ MA UNI SCHAUN“

Bereits bei der Gründung von SCiENCE_LINK im Jahr 2013 war das Kernziel dieses Projektes, eine Brücke zwischen internationaler Forschung und Wissenschaft und der Lebenspraxis in der Biosphärenparkregion zu schaffen. Vorweg möchten wir festhalten, dass uns jede einzelne wissenschaftliche Arbeit, die aus diesem Projekt entsteht, mit überaus großem Stolz erfüllt.

 

Frei nach dem Motto „Geh’ ma Uni schauen“ besuchten interessierte NockbergebewohnerInnen, FreundInnen und MitarbeiterInnen des Biosphärenpark Nockberge am 09. März 2020 die heimische Universität und verbrachten mit Studierenden und Lehrenden einen abwechslungsreichen und interaktiven Tag. Neben der Universitätsbibliothek konnten die teilnehmenden Personen auch den nahegelegenen Lakeside Science & Technology Park bestaunen. Hier befinden sich namhafte Unternehmen, die an zukünftigen Innovationen arbeiten, wie z. B. an einem aus dem 3D-Drucker stammenden schwebenden Teddybären.

 

Wissenswerter Austausch

 

Am Nachmittag begann man zunächst mit der Vorstellung der ersten Doktorarbeit im Rahmen von SCiENCE_LINK. Dabei möchte sich Cornelia Malojer bei ihrer Dissertation mit dem Bildungsangebot für Erwachsene im Biosphärenpark Nockberge beschäftigen. Anschließend waren die BesucherInnen aus dem Biosphärenpark dazu aufgerufen, selbst aktiv zu werden und im Rahmen des Workshops „Themen, die bewegen“ jene Themen, die ihnen besonders wichtig sind, vorzubringen.

Dabei erwies sich, dass vor allem Tourismus, Mobilität, Regionalentwicklung, Kulturlandschaftserhalt und Naturschutz jene Bereiche sind, bei denen sich im Biosphärenpark viele Fragen und aktuelle Herausforderungen stellen.

 

 

Dem produktiven und überaus interessanten Austausch zwischen den unterschiedlichen AkteurInnen des Biosphärenpark Nockberge wie auch der Universität folgte der „Runde Tisch“. Auch dieser stand thematisch ganz im Zeichen der Nockberge, wobei sich die Teilnehmerrunde noch um Norbert Tschinderle vom Naturwissenschaftlichen Verein Kärnten und Michael Jungmeier vom Institut für Ökologie erweiterte. Abschließend präsentierten drei Studentinnen die aktuellen Zwischenergebnisse ihrer Magisterarbeiten vor dem Biosphärenparkpublikum, das bunt gemischt aus regionalen UnternehmerInnen, Imkereiexperten sowie einem Mitglied des Biosphärenparkkuratoriums bestand und somit eine Vielzahl von Expertinnen und Experten unterschiedlichster Sparten aufweisen konnte.