Das war das "Wochenende der Forschungsfragen"

Zweiter SCiENCE_LINKnockberge Workshop für Studierenden

24.06.-26.06-2019, St. Oswald

Nach dem gelungen Auftakt 2018, fand im Rahmen der Forschungskooperation SCiENCE_LINKnockberge vom  24. - 26.06.2019 das zweite „Wochenende der Forschungsfragen“ im Biosphärenpark Nockberge statt.

Der Workshop richtete sich, wie bereits im vergangen Jahr, an Student/innen aller Studienbereiche, die planen demnächst ihre Abschlussarbeit zu schreiben und sich aktuell mit der Themenfindung beschäftigen. Auch heuer bekamen wieder fünf der Bewerber/innen die Möglichkeit ein arbeitsintensives, wie durchwegs abwechslungsreiches Wochenende in den Nockbergen  zu verbringen. Das gemeinsame Ziel im Verlauf des Workshops lag darin, noch nicht eindeutige Forschungsinteressen zu konkretisieren und letztlich eine Arbeitsthese dazu bzw. daraus formulieren zu können.

Mit der am Beginn stehenden Herausforderung das Besenbinden zu erlernen (und damit sämtliche Hindernisse und Blockaden  sozusagen gleich aus dem Weg zu kehren:), einem morgendlichen „Themen-Speed-Dating“, sowie „Expert/innen-Spaziergängen“ gab es einige Neuheiten im Programm.

 

Besonders gefreut hat uns das rege Interesse der Expert/innen, die ihre Freizeit gewidmet hatten, um den Student/innen mit Expertise und Erfahrung zur Seite zu stehen. Franz Rauch (Experte im Bildungsbereich (spezifisch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)), Michael Jungmeier (Geograph, Ökologe u. Biosphärenpark-Experte), die Geographie/innen und Expert/innen Kirsten von Elverfeldt und Max Menzel, Lisa Wolf (Fachbereiche: Umweltressourcenmanagement, Geographie u. Tourismus) und natürlich die Expert/innen vom Biosphärenpark Nockberge, Heinz Mayer, Markus Böheim und Corinna Oberlerchner, sind hier zu erwähnen.

Bei den Ansprechpartner/innen aus dem Biosphärenpark haben  sich vor allem auch jene Student/innen, die sich für die Themen „Nachhaltige Mobilität“ und „(Nachhaltiger) Radtourismus“ interessierten, umfangreich über die Praxisgegebenheiten in den Nockbergen, das neue Projekt „Nockmobil“ und vieles weitere informieren können.

Am Ende des Wochenendes sind aus den einführend abstrakten Ideen und thematischen Unsicherheiten, erfreulicherweise vier ganz konkrete und praxisnahe Forschungsthesen und sogar eine erste Idee für eine Dissertation im Bereich Umweltbildung hervorgegangen.

Das Einzige, das nicht ganz nach Plan lief bzw. den Workshop kurzfristig entgegenstand, war das spätwinterliche Wetter in den Nockbergen.  Aufgrund der Bedingungen konnte die Veranstaltung nicht wie geplant im Karlbad abgehalten werden. Der GH Hinteregger in St. Oswald, bei dem der Workshop daraufhin stattfand, ließ jedoch keine Wünsche offen. Im behaglichen Hotel erfuhren wir vom literatur- und geschichtskundigen Hotelier, Martin Hinteregger, zudem viel Interessantes über die Geschichte St. Oswalds und erhielten „Geheimtipps“ für lesenswerte Neueinträge in die Online-Literaturdatenbank NockoThek!

Mit  Ende des Workshops waren nicht  nur alle Teilnehmer/innen mit dem traditionellen Handwerk des Besenbindens vertraut (auch hierfür hatten wir natürlich einen Experten vor Ort;), sondern es gab vor allem auch wieder nachhaltige Ergebnisse zu verzeichnen.

 

von Julia Falkner